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Glossary
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API
Eine API (Application Programming Interface) ist eine Programmierschnittstelle, die es ermöglicht, dass verschiedene Softwareanwendungen miteinander kommunizieren, Daten austauschen und Funktionen nutzen können. Sie fungiert als standardisierte Brücke zwischen Systemen, um Interaktionen zu automatisieren, ohne dass eine manuelle Benutzeroberfläche nötig ist.
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Clearing
Software welche aus Clearing Dienst, Clearing GUI (grafische Oberfläche) und CCWEB (Konfigurationsoberfläche) besteht. Das Clearing Center (CC) empfängt Daten über verschiedene Kommunikationsmedien, verarbeitet sie, konvertiert sie und steuert den Versand an die jeweiligen Empfänger. || Software which consists of a clearing service, clearing GUI (graphical user interface) and CCWEB (configuration interface). The Clearing Centre (CC) receives data via different communication media, processes it, converts it and controls its dispatch to the respective recipients.
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EDI
Electronic Data Interchange
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Format Definition
Format Definition: Datei (z. B. ASCII oder XSD), die den Aufbau eines Datenformats beschreibt, einschließlich der Satzarten (z. B. Head, Line, Foot) sowie der Felder mit Datentyp (numerisch/alphanumerisch), Pflichtstatus und Feldlänge. || Format Definition: File (e.g., ASCII or XSD) that describes the structure of a data format, including record types (e.g., Head, Line, Foot) and field properties such as data type (numeric/alphanumeric), mandatory status, and field length.
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GLN
Für die Identifikation von Geschäftspartnern und Standorten wird überwiegend die GLN (Global Location Number) eingesetzt. Die GLN stammt aus dem GS1‑Umfeld und dient dazu, Unternehmen, Lager, Filialen oder auch spezielle Abteilungen eindeutig zu kennzeichnen. Historisch gab es regionale Varianten wie die ILN in Europa, diese wurden jedoch zu einem globalen System zusammengeführt. Für EDI bedeutet das: Anstelle einer vollständigen Adresse wird eine GLN übertragen, die im Zielsystem eindeutig aufgelöst werden kann.
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GTIN
Artikel werden im EDI über standardisierte Artikelnummern identifiziert. In vielen Branchen ist dies die GTIN (Global Trade Item Number), die ebenfalls aus dem GS1‑Standard stammt. Frühere Bezeichnungen wie EAN (Europa) oder UPC (USA) wurden in der GTIN zusammengeführt. Wichtig ist hier das Prinzip: Ein Artikel hat eine eindeutige Nummer, die systemübergreifend verwendet wird. Daneben existieren branchenspezifische oder unternehmensspezifische Nummern, etwa ISBN für Bücher oder ASIN für Artikel auf bestimmten Plattformen. Diese sind jedoch nur in ihrem jeweiligen Kontext gültig.
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ORDERS
Bestellungen
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SSCC
Zusätzlich zu Partnern und Artikeln müssen im Warenverkehr auch Packstücke identifiziert werden. Dafür wird meist der SSCC (Serial Shipping Container Code) verwendet, im deutschsprachigen Raum auch als NVE bekannt. Ein SSCC kennzeichnet ein konkretes Versandobjekt, etwa eine Palette oder einen Karton. Mithilfe dieser Nummer kann der Empfänger bereits vor Wareneingang wissen, welche Artikel sich in welchem Packstück befinden. Das vereinfacht die Warenannahme erheblich, da Packstücke gescannt und automatisch dem richtigen Auftrag zugeordnet werden können.
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Value Added Networks (VAN)
Ein Value Added Network (VAN) ist ein privates, sicheres Datennetzwerk, das von Drittanbietern betrieben wird, um den elektronischen Datenaustausch (EDI) zwischen Geschäftspartnern zu ermöglichen. Es fungiert als zentraler Vermittler (Mailbox-Prinzip), der Dokumente (wie Rechnungen, Bestellungen) validiert, konvertiert und sicher zustellt.